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Letzte Änderung
25.09.2017, 07:43

Zeitung macht Schule

 Zeitung macht Schule

Gruppenbild mit Zeitung: Die Klasse 8.2.a der Gemeinschaftsschule  Illingen  hat  sehr  viel Zeit in das Projekt „Zeitung macht Schule“ investiert.  Die  Schülerinnen  und  Schüler schrieben  über  700  Zeilen  in  Berichten  mit den  vielfältigsten Themen.  Einige  Artikel  –  etwa  über  den  Schüleraustausch  mit  einer Schule  in  Frankreich  –  veröffentlichen  wir auf dieser Sonderseite. Lehrerin Emmy Wolf-Thum freut sich, dass ihre Schüler mit einem solchen  Elan  das  mehrwöchige  Unterrichts-Projekt begleitet haben.

 

 

Schüler lüften Geheimnisse der Käseherstellung

Illingen. Anlässlich eines deutsch-französischen Schüleraustauschs haben 13 Schüler der Klasse 8.2a mit  ihren französischen  Austauschschülern  die  Käserei  „Les Moussières“  im  Haut-Jura  besichtigt.  Uns  wurde  erklärt,  wie die  Käsesorten  hergestellt  werden und wie lange sie reifen müssen. In der Reifekammer reift der Käse  in  großen Räumen  unterschiedlich  lang  und  er  wird  täglich  gewendet  und  gesalzen.  Der Bleu  de  Gex  zum  Beispiel  benötigt  einen  Monat  Reifezeit,  ein Comté vier Monate, ein Morbier ungefähr  zehn  Wochen  und  ein Mousseron  etwa  drei  Monate, wobei der Mousseron nur bei den Moussières  hergestellt  wird.

Auch  über  Besonderheiten  wurden wir informiert. Bei dem Bleu de Gex wird während der Reifung mit einer Spritze Luft in den Käse eingeführt, damit sich der Schimmel im Inneren ausbreiten kann. Bei  dem  Morbier  wird  zwischen zwei Lagen eine Ascheschicht für den Geschmack eingeführt. Nach der Besichtigung gab es eine Verkostung  und  wir  konnten  Käse
kaufen,  weshalb  sich  später  die unterschiedlichsten  Gerüche  im Bus breit machten.

Laura Decker, ERS/GemS Illingen, Klasse 8.2a

 

Andere Länder, andere Sitten – auch beim Essen

Illingen. Als  wir,  die  Klasse  8.2a der  ERS/GmS  Illingen  bei  unserem  zehntägigen  Schüleraustausch  in  Frankreich  die  Schule unserer Partner besuchten, aßen wir  mittags  in  der  Kantine  der Schule. Dies ist in Frankreich alltäglich,  denn jede  Schule  besitzt eine Kantine.  In Frankreich gehen die Schüler bis 17 Uhr in die Schule und da nicht alle Schüler in der Nähe der Schule wohnen, können sie in der Schule  in  einer  großen  Kantine zu Mittag essen. Mehrere Köche sorgen dafür, dass die Schüler jeden Tag ein ausgewogenes Essen haben.  Es  gibt  immer  eine  Vorspeise, eine Hauptspeise und eine Nachspeise zur Auswahl, wie zum Beispiel  Salat,  Reis  mit  Rindfleisch  und  Schokobällchen.  Auf einem  Tablett  können  die  Schüler  selbst  zusammenstellen,  was sie  essen  wollen.  Für  die  deutschen Schüler etwas befremdlich war, dass es in der Kantine wie in den  französischen  Familien  Leitungswasser  zu  trinken  gab  und Brot  zu  jedem  Essen  gereicht wird.  Trotz  der  großen  Auswahl waren  sich  alle  deutschen  Schüler einig, dass sie der Küche ihrer Mutter den Vorzug geben.

Selina Krille, ERS/GemS Illingen, Klasse 8.2a

 

GemS Illingen plant Umstrukturierung des Unterrichts

Illingen.  Neben  anderen  Schulen im  Saarland  wird  auch  die  GemS Illingen  ab  nächstem  Schuljahr Doppelstunden  einführen.  Der Schulleiter Burkard Maurer sieht darin nur Vorteile, wie beispielsweise,  dass  die  Schüler  weniger Bücher  brauchen,  dass  sie  sich auf  weniger  Fächer  konzentrieren  müssen  und  dass  die  Lehrer nicht  den  Raum  wechseln  müssen,  wodurch  mehr  Ruhe  in  den Schulalltag  einzieht.  Bei  den Schülern  dagegen  ist  die  Meinung bezüglich der geplanten Änderung geteilt. Manche schließen sich der Meinung des Schulleiters an, andere fürchten, dass sie sich über  einen  so  langen  Zeitraum nicht  auf  den  Unterricht  konzentrieren können. Eine  komplette  Durchsetzung wird  wohl  noch  eine  Weile  auf sich warten lassen.

Elisa Neu/Luisa Gaffga, ERS/GemS Illingen, Klasse 8.2a

  

Gefahrenzone Internet: Schüler sind immer mehr online

Illingen. Laut Befragung in unserer  Klasse  ist  fast  jeder  täglich stundenlang  online.  Entweder treiben wir uns in sozialen Netzwerken wie Facebook herum oder spielen  bis  tief  in  die  Nacht  am Computer. Selten wird das Internet  dagegen  zur  Recherche  für Hausaufgaben  und  Ähnlichem genutzt.  Da  die  Nutzungsdauer immer mehr steigt, kann man sogar  bereits  von  Suchtverhalten sprechen.  Durch  diese  Internetsucht werden Hobbys und soziale Kontakte  vernachlässigt  und  ein Drang  zum  Surfen  im  Internet entsteht. Fast jeder Zehnte im Alter von 14 bis 17 Jahren ist stark
gefährdet,  abhängig  zu  sein.  Besonders  seit  es  den  Laptop  gibt, sind die Zahlen drastisch gestiegen und das Alter der Nutzer ist stark zurückgegangen. Wenn die Entwicklung so weitergeht, wird in  Zukunft  fast  jedes  Kind  in Deutschland  einen  Computer oder  einen  Laptop  besitzen  und die Folgen sind unvorhersehbar.

Lara Dohr, ERS/GemS Illingen, Klasse 8.2a

 

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