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Letzte Änderung
11.12.2017, 07:28

Projektwoche 2013 - Impressionen

Schlangen, Babys und Sanitäter - Projekttage der Gemeinschaftsschule Illingen

Illingen. Vom 27. bis zum 29. 11. 2013 fanden an der GemS/ERS Illingen die diesjährigen Projekttage statt. Alle Schüler beteiligten sich jahrgangsübergreifend an einem von über 30 Angeboten. Die Arbeitsergebnisse wurden samstags der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt. Dieser Morgen wurde auch von sehr vielen Viertklässlern und deren Eltern genutzt, um die Gemeinschaftsschule Illingen kennenzulernen.

An den drei Tagen erlebten die Schüler und Schülerinnen der GemS/ERS Illingen Schule in einer völlig anderen Form. Die Lehrer hatten teils mit Hilfe von externen Partnern Projekte angeboten, die weit über den normalen Schulalltag hinausgingen.

Wie anstrengend es ist, wenn man einen Menschen aus dem Wasser retten will, erlebte eine Gruppe, die sich für ein Projekt mit der DLRG ins Schwimmbad begeben hatte. Andere Schülerinnen übten eine hip hop Choreografie ein. Schulchor und Schulband übten ihre neuen Musikstücke ein und setzten musikalisch die Tradition der ERS fort.

 

Projekt "Babybedenkzeit"

 

 

 

Ein Highlight war sicherlich auch das Projekt der Babybedenkzeit. Hier reflektierten die Schülerinnen und Schüler, was es heißt, Eltern zu sein. Außerdem mussten sie einige Tage und Nächte Simulationspuppen betreuen, die im Aussehen und im Verhalten echten Babys sehr nahe kommen.

 

 

 

 

 

 

Projekt "Ausbildung zum Schulsanitäter"

 

 

 

 

 

Wie in den letzten Jahren ließen sich Schülerinnen und Schüler zum Schulsanitäter oder zur Schulsanitäterin ausbilden.

 

 

 

 


Ob Werken mit verschiedenen Naturwerkstoffen, die Weihnachtswerkstatt, ein literarisches Projekt zum Vergleich von Büchern und Filmen, Erkundungen im Zoo, die Erstellung eines Sinnesparcours, Découvrir la Lorraine, Präventionsprojekte zum Umgang mit Alkohol und illegalen Drogen, das gerechte Verhältnis von Frauen und Männern in unserer Gesellschaft, der Besuch und die Betreuung von Bewohnerinnen und Bewohnern im Seniorenheim, mehrere Exkursionen nach Saarbrücken, Verhalten und Erziehung von Hunden, die Faszination der Pflanzen, Kochen und gesunde Ernährung und die Physik des Fliegens: All das konnte von den Schülerinnen und Schülern erlebt und erfahren und von den Gästen bestaunt und begutachtet werden.

"Zoo-Projekt"


Der Schulförderverein war tatkräftig in die Gestaltung des Tages eingebunden und kümmerte sich um die Verpflegung der Gäste im Elterncafé.

Anhand der Leitbegriffe Verantwortung und Freiheit stellte Schulleiter Burkard Maurer den Eltern der Viertklässler das Leitbild und den Schulentwicklungsplan der Schule vor. „Interessant war vor allem die Rhythmisierung des Unterrichts durch unser Doppelstundenprinzip. Viele wollten wissen, ob neben der ersten Fremdsprache Englisch auch Französisch seinen Stellenwert im Bildungskanon behält. Außerdem lenken wir mit drei unterschiedlichen Praktika den Fokus auf eine umfassende und professionelle Berufswahlvorbereitung, ganz gleich, ob die Schülerinnen und Schüler den Hauptschulabschluss, den Realschulabschluss oder das Abitur in neun Jahren anstreben“, so der Schulleiter zusammenfassend.

Burkard Maurer wies auf den zusätzlichen Informationsabend für Eltern von Viertklässlern am Montag, 13. Januar 2013 um 18.00 Uhr hin. Dort haben die Eltern und Kinder Gelegenheit, sich mit allen Lehrerinnen und Lehrern der Schule auszutauschen und die Räume und Fachbereiche der Schule in Ruhe kennenzulernen.

 

Informationen zum Gender-Projekt:

Typisch Junge – Typisch Mädchen?!

„Was ist typisch Junge – Was ist typisch Mädchen“, so lautete die Einstiegsfrage im Kurs „Rollenverständnis für Jugendliche“ anlässlich der Projekttage an der Gemeinschaftsschule Illingen.

Diese Frage wurde je nach Sichtweise von den Schülern und Schülerinnen unterschiedlich beantwortet und kontrovers diskutiert.

Die Jugendlichen stellten fest, dass Mädchen immer noch mehr im Haushalt helfen müssen und nicht so lange Ausgehzeiten haben wie Jungs. Dafür werden, so waren sich alle einig, die Jungs in der Schule benachteiligt. Darüber zeigte sich Heike Harig, die Lehrerin, die den Kurs an Schule geholt hatte, betroffen. Ein wichtiges Ergebnis an dem Tag war: Es gibt nicht die typische Frau, genauso wie es nicht den typischen Mann gibt. Die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreis Neunkirchen Heike Neurohr-Kleer, die den Kurs gemeinsam mit der Schoolworkerin des Landkreis Neunkirchen Tina Herold geleitet hat, hielt zum Abschluss des ersten Tages fest, dass oft noch traditionelle Rollenvorstellungen bei beiden Geschlechtern vorhanden sind. Diese sollten am zweiten Projekttag aufgebrochen werden. Die gemischte Gruppe wurde nach Geschlechtern aufgeteilt. Beide Gruppen sollten erarbeiten, welche Erwartungen von verschiedenen Personen an sie gestellt werden. Spannend war dann die Frage: „Und was will ich?“. Zum Abschluss tauschten die Gruppen ihre „Erwartungen“ aus und stellten fest, dass sie in vielen Punkten einer Meinung sind. Diesen Tag unterstützte der Jugendpfleger der Gemeinde Illingen Frank Schuppener.

Am letzten Projekttag wurde diskutiert, welche Möglichkeiten entstehen, wenn man „aus der Rolle fällt“. Zum Abschluss gab es die wichtige Erkenntnis: Jeder soll sein dürfen und machen dürfen wie er will und was er will; aber das erfordert Mut.

Zum Tag der offenen Tür präsentierten die Schüler und Schülerinnen dann ihre Arbeitsergebnisse in einer Ausstellung. Das Projekt fand zum zweiten Mal im Rahmen der Projekttage statt und fand wieder viel Interesse.

Das Gender-Projekt soll auch im nächsten Jahr angeboten werden. Getreu dem Schulmotto „Verantwortung und Freiheit“ unterstützt es die Schülerinnen und Schüler bei der individuellen Selbstentfaltung sowie der Ausprägung toleranten Verhaltens gegenüber anderen und trägt somit zur nachhaltigen Schulzufriedenheit an der GemS Illingen bei.

 

Weitere Bilder
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